Osterhase beschert Hersbruck mit drei Punkten 2:1

Mit dem ASV Zirndorf gastierte zum zweiten Teil des Osterwochenendes eine
Mannschaft im SIG-Sportpark die bestrebt war, Zählbares im Gepäck mit nach
Hause zu nehmen, um nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Beinahe wäre
den Fürther Vorstädtern ein Auftakt nach Maß gelungen. Bereits in den ersten
Spielminuten hatte man zwei vorzügliche Gelegenheiten, um früh in Führung zu
gehen. Die Schlafmützigkeiten des Club wurden jedoch nicht bestraft. Die Gastgeber
benötigten eine gute Viertelstunde, um erste Akzente in der Offensive setzen zu
können. Jetzt boten sich den Schwarz-Weißen aber gleich einige erstklassige
Gelegenheiten, selbst das 1:0 zu erzielen. Kreuzers Versuch wurde im letzten
Moment abgeblockt und Maas blieb zunächst im Duell Eins-gegen-Eins mit
Hofmann nur zweiter Sieger bzw. verfehlte nach einem Abschlag von Bauernfeind
nur knapp. In der 35. Minute hatte der Club doch noch Grund zum Jubeln. Die
Situation schien eigentlich schon bereinigt, aber der Ball kam noch einmal zurück zu
Ascher und der bugsierte das „Leder“ im zweiten Anlauf über die Linie. Lange sollte
die Freude jedoch nicht währen. Die FC-Abwehr hatte einen Angriff des ASV
eigentlich schon geklärt, die Spieleröffnung landete jedoch direkt in den Füßen eines
Gästeakteurs und es war Vornehm der unbehelligt von der aufgerückten
Innenverteidigung Bauernfeind keine Abwehrchance ließ. Das Remis zum
Pausenpfiff war ein gerechtes Resultat über 45 Minuten gesehen.
Auch in der zweiten Hälfte sollten die Zuschauer auf ihre Kosten kommen.
Spiegelbildlich zum ersten Abschnitt war es wieder die Hermann-Elf, die die erste
Gelegenheit hatte, in Front zu gehen. In höchster Not konnte Hersbruck noch zur
Ecke klären. Es war eine knappe Stunde gespielt, als sich mit Karnoll, einer der
auffälligsten Hersbrucker Aktivposten, auf der Außenbahn durchtankte und nur
durch ein rüdes Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Da gab es keine zwei
Meinungen und Foulelfmeter für Hersbruck war die Konsequenz. Bongers
verwandelte gewohnt sicher zu erneuten Führung. Durch diesen Rückstand war der
Gast jetzt natürlich noch mehr gefordert, sein Heil in der Flucht nach Vorne zu
suchen. Die Hintermannschaft des FC war dabei stets gefordert, nicht nachlässig zu
werden. Die Zirndorfer boten dem Club mit ihrer offensiven Spielweise folgerichtig
entsprechende Freiräume für Kontergelegenheiten. Leider konnten diese nicht zur
Vorentscheidung genutzt werden. So blieb es bis zum Abpfiff dieser kurzweiligen
Partie spannend. Unterm Strich ein Heimsieg, der sicher nicht als unverdient
bezeichnet werden kann, aber das Spiel hätte bei einer besseren
Chancenverwertung seitens des ASV zu Beginn auch einen anderen Verlauf nehmen
können.

Quelle: Fussballn.de

Unglückliche Niederlage gegen TürkSpor 2:3

In einer sehr unterhaltsamen Partie starteten die Gastgeber wie die Feuerwehr und
gingen gleich in der ersten Minute durch Cortus in Führung. In der Folge zeigten
beide Teams teils durchaus gefällig ihre Offensivbemühungen. Trotzdem dauerte es
bis in die zweite Hälfte, bis wieder etwas Zählbares heraussprang, obwohl auf
beiden Seiten durchaus schon vorher ein Tor hätte fallen können. In Minute 52
setzte sich schließlich Vornehm nach einem Eckball durch und sorgte so für das 2:0.
Dies sollte aber nicht etwa die Entscheidung, sondern der Weckruf für Türkspor
gewesen sein. Plötzlich drängten die Gäste auf den Anschluss und dieser gelang
schließlich gut zehn Minuten später durch Ramazan Yüce. Als dann Mehmet Sögütlü
per Freistoß das 2:2 markierte (76.), war das Spiel endgültig wieder vollkommen
offen und nur drei Minuten später gelang Ramazan Yüce gar die Führung für die
Gäste, die bis zum Ende Bestand haben sollte.

Quelle: Fussballn.de

ASV Zirndorf Das Glück fehlte

Bezirksliga Nord: 1.FC Herzogenaurach- ASV Zirndorf 2:1 (0:0) –

Ein wenig von ihrem Schrecken hatten die Herzogenauracher zuletzt verloren. Auch der ASV Zirndorf hatte das Zeug, ein Duell mit dem FCH ungeschlagen zu überstehen, fehlte den Biberstädtern das Glück. Nachdem die Zirndorfer Angreifer vor der Pause nicht präzise genug zielten, sorgte eine Entscheidung des Unparteiischen für Unmut. Foul hatte Jonas Zehmeister in jener 53. Minute gespielt, das Kriterium „letzter Mann“ erfüllte Zirndorfs Abwehrspieler aber nach Auffassung der meisten Beobachter nicht. In der Folgezeit spielte der FCH seine Überzahl geschickt aus.

Tore: 1:0 Kevin Rockwell (60.), 2:0 Daniel Kratz (70.), 2:1 Michael Wening (89.). Rote Karte:Jonas Zehmeister (53., Zirndorf, Notbremse)

Quelle: Fürther Nachrichten