Es ging Schlag auf Schlag

Zirndorf begann verheißungsvoll: Vornehm spielte auf Schmitt, der den Pfosten traf (3.). Die Führung der Hausherren leiteten die Gäste selbst ein. Eine zu kurze Kopfballrückgabe zum Torwart nutzte Soldner zum 1:0 (26.). Dann musste Wagner im Eins-gegen-Eins gegen Wassermann mit dem Fuß retten (33.). Im Gegenzug scheiterte Vornehm aus kurzer Distanz nach Vorlage von Schmitt. Es ging Schlag auf Schlag: Soldner wurde freigespielt und traf mit seinem Schuss ins lange Eck (35.). Zirndorf wollte vor der Pause den Anschluss, doch Vornehm verzog (38.) und Zehmeisters Kopfball war zu unplatziert (43.), Kopfs Versuch landete auf dem Tornetz (45.).

Nach der Pause machte Soldner da weiter, wo er im ersten Durchgang aufgehört hatte – mit dem Tore schießen. Nach einer Ecke stand er richtig und köpfte zum 3:0 ein (59.). Und es kam noch dicker für Zirndorf: Prizkau traf in die lange Ecke – 4:0 (60.). Zirndorf versuchte sich an Schadensbegrenzung und kam nach Flanke von Vornehm und Kopfballverlängerung von Robl durch Goff zum ersten Treffer (64.). Nach Flanke von Diez auf Goff steckte dieser durch auf Vornehm, der weiter verkürzen konnte (69.). Mit Robls Platzverweis war dann aber der Schwung aus der Partie.

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Gäste schlagen eiskalt zu

Die erste Großchance gehörte den Gästen: Nach Flanke von Tim Müller scheiterte Haltmayer aus kurzer Distanz an Hofmann (6.). Der erste Torjubel lag aber auf Seiten der Zirndorfer: Nach Freistoß von Schmitt köpfte Goff am langen Pfosten maßgenau in den Winkel – 1:0 (11.). Danach war in den Strafräumen wenig los, ehe Vornehm zu ungenau auf Magnus Müller abschloss (37.). Kurz vor der Pause war es eine Ecke von links, die Matthias Arold am langen Pfosten einköpfte. Nur acht Minuten waren im zweiten Durchgang auf der Uhr, da steckte Haltmayer auf Tim Müller durch, der seinen Torinstinkt unter Beweis stellte und vor Hofmann cool zum 1:2 einschob. Die Vorentscheidung brachte dann wieder ein Standard. Einen Freistoß von links verlängerte Arold mit der Hacke ins lange Eck zum 1:3. Somit sicherte sich Dinkelsbühl den Sieg durch gefährliche Standards, während der ASV eine zunächst kontrollierte Partie noch abgab.

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Zirndorf nutzt Überzahl nicht

Nach gemächlichem Beginn gehörte die erste Chance den Gästen, als Goff aus 18 Metern über das Tor schoss (22.). Der erste echte Aufreger folgte nach einer halben Stunde. Kellner konnte als letzter Mann Schmitt nur durch Halten vom Weg zum Tor abhalten – die Folge war die Rote Karte. Doch aus den zahlenmäßigen Vorteil machte Zirndorf zu wenig – im Gegenteil: Nach einem Konter über die linke Seite schoss Grunner, Hofmann wehrte ab, aber Aksoy traf im Nachschuss zum 1:0 (38.). Zirndorf war spürbar geschockt und fing sich den Doppelschlag ein. Grunner setzte sich im Zweikampf durch und traf in die lange Ecke – 2:0 (40.). Mit einem abgefälschten Zehmeister-Schuss, knapp neben das Tor, ging es in die Pause. Nach dieser stand wieder der starke Grunner vor Hofmann, der das Duell für sich entscheiden konnte. Der ASV mühte sich um den Anschluss. Nach Pass von Vornehm zu Schmitt zog dieser direkt ab, aber Wihr klärte zur Ecke (60.). Zirndorf durfte dann doch noch jubeln, als Schmitt für Cortus vorlegte, der den Ball direkt in den Winkel setzte (85.). Aber beim 2:1 sollte es auch bleiben, weil die Gäste die lange Überzahl einfach nicht für sich nutzen konnten.

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