Steininger rettet Remis im Kärwaspiel gegen Vach

Nicht traditionell auf dem Schulsportplatz, der aktuell von der Stadt nicht freigegeben ist, sondern am ASV-Gelände fand das Zirndorfer Kärwaspiel am Freitagabend statt. Die Partie benötigte vor rund 300 Zuschauern, die einen angenehm schattigen Platz vorfanden, keine Anlaufzeit. Gleich zu Beginn prüfte Vachs Fiebig mit einem Flachschuss Wailersbacher im Zirndorfer Tor. Die Hausherren meldeten sich über Ullmann zu Wort, dessen Schuss im Strafraum von einem Abwehrbein zur Ecke abgewehrt wurde. Den folgenden Eckball köpfte Kapitän Robl knapp drüber (6.). 

Das Kärwaspiel begann schwungvoll, danach sollten die echten Torchancen aber zur Rarität werden.


Auf der Gegenseite schoss Schneider für den Gast über den Kasten (7.), ehe Zippenfenig, der noch im Laufe der ersten Hälfte verletzt vom Platz musste, am aufmerksamen Reichmann scheiterte (10.). So flott die Partie begann und Torchancen lieferte, ging es dann aber nicht weiter. Erst in der 23. Minute wurde es gefährlich im Zirndorfer Strafraum, als Schneiders Vorlage bei Wurzberger landete, der beim Abschluss aber daneben säbelte und Rotters Versuch aus der zweiten Reihe abgefälscht im Toraus landete. Die Zirndorfer hatten durch Lange (25., 45.) noch zwei Halbchancen, ehe es in die Halbzeitpause ging.

Umkämpft, aber nie unfair ging es im Kärwaspiel in Zirndorf am Freitagabend zu.


Nach dem Wiederanpfiff wirkten zunächst die Vacher etwas spritziger. Nach einer Rechtsflanke stand Fiebig eigentlich recht frei im Zentrum, setzte seinen Kopfball aber doch weiter neben das Tor (55.). Wenig später machte es Perst dann wesentlich besser, als er eine Linksflanke von Schneider aufnahm und unhaltbar halbhoch links im Tor versenkte. Zirndorf, das ohne seinen angeschlagenen Sturmführer Vornehm antreten musste, war im Zugzwang, Vach stand aber zumeist sicher. Nach einer Ecke köpfte der aufgerückte Robl drüber (77.). Verletzungsbedingt mussten die Gäste dann in der Defensive noch einmal umstellen und verloren in den Schlussminuten dann doch gelegentlich die Ordnung gegen anrennende Zirndorfer. Bei einem Konter hatte dann aber Fiebig das 2:0 am Fuß, touchierte mit seinem Abschluss aber nur die Querlatte (81.).

Stefan Steininger verwandelte den Strafstoß souverän zum 1:1-Endstand.


Nachdem der souveräne Referee Andreas Heidt einen Rempler von Vidovic gegen Riemel richtigerweise nicht als elfmeterreif interpretiert hatte, war die Entscheidung in der 88. Minute auf Strafstoß ebenso richtig, nachdem Röder gegen Lange im Tackling einen halben Schritt zu spät gekommen war. Ausgerechnet der Ex-Vach-Kapitän Steininger übernahm die Verantwortung und verwandelte den Elfmeter souverän zum 1:1. Das Remis ging in der Summe durchaus in Ordnung, auch wenn es für die Gäste aufgrund der späten Entstehung freilich auch etwas ärgerlich gewesen ist.

Quelle: Fussballn.de

Zirndorf verwertet seine Chancen nicht

Der ASV Zirndorf kreierte zu Beginn der Spieles gleich drei Chancen, konnten diese allerdings nicht über die Linie drücken. Wie es im Fußball dann so ist, machte der Laufer SV mit ihrer ersten Chance gleich das 0:1. Hier stand Bickel sträflich frei und köpfte zum Führungstreffer. In der 24. Minute verließ der Laufer Keeper mit einer Roten Karte nach einer Tätlichkeit an Lange das Spielfeld. In der 36. Minute staubte Zippenfennig ab und es ging mit einem 1:1 in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit dezimierten sich beide Mannschaften, da Cittadini und Lange mit Gelb-Rot vom Platz mussten. Zirndorf rannte an, konnte aber seine Chancen nicht verwerten. Somit blieb es beim 1:1.


Am Freitag kommt es zum Kärwa-Derby zwischen Zirndorf und Vach auf dem heimischen Platz des ASV. Spielbeginn ist 18:30 Uhr

Quelle: Fussballn.de

Kalchreuth hat im Topspiel die Nase vorn

Der 1. FC Kalchreuth hat das Spitzenspiel vor heimischem Publikum gegen den Zweiten ASV Zirndorf mit 2:0 für sich entschieden und rückte in der Tabelle näher an den ASV heran. Bei hohen Temperaturen entwickelte sich auf der Alm ein umkämpftes und über weite Strecken ausgeglichenes Match. Beide Mannschaften investierten viel und schenkten sich nichts.
Dorn war es dann, der die Hausherren nach etwas mehr als einer halben Stunde in Front brachte (33.), was zeitgleich auch der Pausenstand war. Im zweiten Durchgang versuchte der ASV vehement den Ausgleich zu erzielen, doch zunächst trafen erneut die Hausherren. Yared war zur Stelle und stellte in der 56. Spielminute auf 2:0 für die Held-Elf. Kalchreuth stand in der Folge gut, verteidigte clever und hielt hinten die Null. So stand am Ende ein letztlich nicht unverdienter 2:0-Heimsieg zu Buche.

Quelle: Fussballn.de