Zirndorf trifft früh und jubelt spät

Die Zirndorfer erwischten einen Auftakt nach Maß, als Sokoli nach Flanke von Lange den Ball per Kopf ablegte und Diez ebenfalls per Kopf aus kurzer Distanz zur frühen Führung vollstrecken konnte. In der 17. Minute hatte Lange die ganz große Chance aufs 2:0, schob den Ball aber freistehend neben den Kasten. Dittenheim spielte einen ordentlichen Fußball, blieb aber zunächst ungefährlich. Mit dem 1:0 ging es auch in die Kabine. Nach der Pause durfte dann Dittenheim über einen idealen Start jubeln, als Schwab den Ausgleich markierte. Diesen leitete aber Zirndorf gewissermaßen selbst ein, weil Faffs Rückpass auf Wagner zu schlampig gespielt war und der Dittenheimer Stürmer den Pressschlag mit dem Keeper zum 1:1 nutzte. Zirndorf verlor den Rhythmus und die Gäste waren nun die bessere Mannschaft. Erst ab der 80. Minute kam der ASV wieder besser ins Spiel. Ein Distanzschuss von Lange ging knapp drüber. In den Schlussminuten wurde es einmal kurzzeitig hektisch. Dittenheims Zebisch handelte sich in der 88. Minute Gelb und Gelb-Rot ein. Beim folgenden Freistoß schickte Dieng mit einem langen Ball Sokoli über links auf die Reise, der vor Keeper Ballenberger zum umjubelten Siegtreffer für Zirndorf einnetzte. Damit feierte der ASV mit großer Moral den ersten Sieg in einem äußerst fairen Match gegen den bisherigen Angstgegner.

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Faff rettet letztem Zirndorfer Aufgebot ein Remis

Zirndorfs Coach Martin Herrmann zeigte sich mit einer 0:1-Auswärtsniederlage nicht unzufrieden ob der Tatsache, dass seine Truppe mit gerade einmal elf Spielern in die Kreuzgangstadt reisen konnte und mit Michael Wagner ein gelernter Torhüter in der Sturmspitze agierte. Dass Thomas Faff quasi mit dem Schlusspfiff noch den Ausgleich erzielte, versetzte die Gäste in kollektive Feierlaune.
Herzerwärmend in der ersten Halbzeit waren höchstens der Glühwein und die Bratwürste im Feuchtwanger Heinz-Seidel-Stadion. Der TuS agierte insgesamt zu umständlich und pomadig gegen ersatzgeschwächte Zirndorfer. Die Gäste machten ob dieser personellen Notsituation kaum Anstalten, den TuS in Bedrängnis zu bringen – umso ärgerlicher, dass die Heimelf daraus kaum Kapital schlagen konnte. Dabei begann die Kapp-Elf recht vielsprechend, als Floßmann in der 3. Minute nach einer sehenswerten Hereingabe von Kreißelmeier im letzten Moment vor dem einschussbereiten Timo Schaller klärte. Nach einer Viertelstunde war es Wolfram, dessen Kopfball nach einer Richter-Flanke geblockt wurde. Der gleiche Spieler scheiterte in der 27. Minute an Torwart Hofmann mit einem Drehschuss nach einer Tiki-Taka- Kombination zwischen Justin Kapp und Fabian Häffner. Es dauerte bis zur 43. Minute, ehe sich auch der ASV mal in Richtung des Feuchtwanger Tores bewegte, mehr als ein Annäherungsversuch via Fernschuss von Visar Sikoli sprang dabei aber nicht heraus.
Die Halbzeitansprache von TuS-Trainer Kapp schien gefruchtet zu haben, denn gleich mit der ersten Aktion nach Wiederanpfiff gelang dem agilen Moritz Wolfram die Führung, nachdem er von einem krassen Missverständnis zwischen ASV-Torhüter Hofmann und einem seiner Abwehrspieler profitierte. Die Kreuzgangstädter waren zwar weiter tonangebend, ohne sich aber hochkarätige Torchancen zu erspielen und die knappe Führung auszubauen. Ein abgefälschter Freistoß von Schaller verfehlte sein Ziel nur knapp (57.). Nach einer Stunde war es wieder Schaller, der aus aussichtsreicher Position ein Luftloch schlug, im Gegenzug kam der umtriebige Steven Lange aus halbrechter Position zum Abschluss, welchen Lindörfer zur Ecke klären konnte. Eine Zeigerumdrehung später war die Heimelf etwas im Glück, als sie nach einer Ecke den Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone beförderte, die abgefälschte Bogenlampe von Dieng segelte dann nur knapp über den rechten Torgiebel. Fabian Häffner hatte in der 80. Minute das 2:0 auf dem Kopf, als er sich nach einem Schaller-Freistoß hochschraubte, aber sein Visier nicht richtig eingestellt hatte. Die Partie wurde nun hitziger, da der TuS die eigentlich harmlosen Zirndorfer im Spiel ließ und diese ihre Chance auf den

Ausgleich witterten. So kam es, wie es kommen musste: In der Nachspielzeit zirkelte Thomas Faff einen 25m-Freistoß herrlich über die Mauer und gab Jens Lindörfer im TuS-Tor das Nachsehen, sodass am Ende eine letztlich gerechte Punkteteilung stand.

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Aufkirchen siegt (zu) hoch in Zirndorf

Dem ASV Zirndorf war von Beginn an anzumerken, dass man nach der Spielabsage der Vorwoche nun auf dem Platz eine Antwort liefern wollte. Nach sieben Minuten hatte Riemel die Führung auf dem Fuß, aber Friedrich rettete per Fußabwehr für den Gast aus Aufkirchen. Nur zwei Minuten später köpfte Robl nach einer Flanke von Lange links am Tor vorbei. Bach versuchte es aus der Distanz, schoss aber zu hoch (23.). Dann prüfte Lange aus 18 Metern Friedrich, der wieder zur Stelle war (30.). Karabegovic hatte für den SCA einen Torschuss aus 16 Metern zu verzeichnen, aber auch er zielte zu hoch (32.), so dass es torlos in die Pause ging.

Oumar Dieng und der ASV Zirndorf boten gerade im ersten Durchgang eine gute Leistung, nur in Tore konnte man die vorhandenen Chancen gegen Aufkirchen nicht ummünzen.fussballn.de / Strauch


Aufkirchen kam zunächst besser aus der Kabine. Nach einem Holzmann-Freistoß köpfte Sebastian Beck drüber (50.). Dann schickte Beck mit einem Ball über die Abwehr Torjäger Simon Babel, der per Flachschuss zum 0:1 traf (51.). Aufkirchen zeigte sich nun im Stile einer Spitzenmannschaft und bestrafte den Zirndorfer Ballverlust in Minute 63 mit dem 0:2. Johannes Winterhalter hatte sich die Kugel erobert und Hofmann keine Abwehrchance gelassen. Zirndorf bemühte sich um die Antwort, aber Floßmanns Schuss klärte Friedrich (68.). Stattdessen war es erneut ein Ballverlust des ASV, der zum 0:3-Endstand durch Becks Schuss ins lange Eck führte (85.).

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